Nächste Woche heißt es am 02. und 03.04.09 wieder „Tag der offenen Tür“ bei insgesamt 17 Berliner PR-Agenturen. Während der Berlin Press Days kommen wir in den jeweiligen Showrooms dabei in den Genuss aktueller und kommender Kollektionen einer Vielzahl von Modelabels, wie beispielsweise Henrik Vibskov, Stine Goya und Wood Wood bei der Agentur V – um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Das komplette Programm gibt es hier als pdf bei modabot! Schade nur, dass parallel die re:publica stattfindet, aber „frau“ schafft das schon…: )
Morgen Abend wird „gesmockt“! Andrea Zittel präsentiert in der Oranienburgerstraße 18 das Kunstprojekt „Smockshop“ bei dem zwei Schneiderinnen von ihr entworfene Kleider nähen, die bis Mitte April ausgestellt und vor Ort erworben werden können. „Der Herstellungsprozess ist Gemeinschaftsarbeit, da jeder Smocker Zittels Entwürfe nach seinen eigenen Vorlieben und Fähigkeiten interpretieren und überarbeiten darf. Die Bandbreite der Kleider reicht von monochromer Einfachheit bis zu schriller Exaltiertheit, von formeller Eleganz bis zu skulpturalem Erfindungsreichtum.“ Sprüth Magers Berlin zeigt parallel neue Arbeiten von Cindy Sherman sowie eine Edition von Gerda Scheepers in den Räumen von Schellmann Sprüth Magers. Ausstellungseröffnung ist morgen von 18:00-21:00 Uhr!
Mit diesem animierenden Bild möchte ich mich in das (wie ich finde) wohlverdiente Wochenende verabschieden. In Berlin winkt heute die Eröffnung der Fotoausstellung „wowe . essence . 25 years of portraits“ mit DJ Hell im Postfuhramt, im Rechenzentrum käme man in den Genuss von Kaspar Bjoerke (morgen auch im Cookies) und Trentemöller. Samstag dann empfehle ich zumindest allen Signorinas zur Missy Magazine Party zu gehen. Im Festsaal Kreuzberg wird ab 20:00 Uhr zum Thema „medien. feminismus. und jetzt?“ diskutiert, danach könnte durchaus das Tanzbein geschwungen werden. Im Arena Club wäre M-nus Nacht mit Gaiser und Konrad Black – aber was schreibe ich das hier überhaupt alles, die Hälfte vergesse ich ja eh! Nun gut, wo auch immer ihr seid: Schönes Wochenende wünsche ich und nicht vergessen – Geschenke koofen könnt ihr auch noch nächstes Wochenende!
So der Titel der Einzelaustellung von Tina Bering, die die Eröffnung der neuen Galerie für Illustrationen der 2Agenten in der Berliner Gartenstraße 1 einläutete. Die Illustratorin reflektiert mit ihren Zeichnungen vorrangig Menschen aus den Medien, allerdings losgelöst aus ihrem Umfeld und vollkommen isoliert. „Sie untersucht das Beziehungssytem zwischen konditionierter Ästhetik und vermeintlicher Selbstbestimmung. Am Ende entsteht eine Umdeutung im Wechselspiel zwischen Voyeurismus und Exhibitionismus.“ Klingt spannend, muss ich hin.
Legte ich am Wochenende fast noch eine Vollbremsung hin und verfluchte das Nichtvorhandensein meiner Spiegelreflex im PKW, umso begeisterter bin ich gerade über das digitale Wiedersehen mit Bluauf Pedestrian. „Blu“ ist ein italienischer Street Art Künstler, der sich kolossal im Stadtteil Kreuzberg verewigt hat. Mit Hilfe von Farbrollen, einer Art Kran und Scheinwerfern ist innerhalb mehrerer Tage ein Kunstwerk gigantischen Ausmaßes zustande gekommen, welches einen tatsächlich in ungläubiges Staunen versetzt. Ein Making-of im Zeitraffer gibt es von dem ganzen Happening auch noch, hierfür bitte einmal klicken. Read the rest of this entry »
So, Kiddos. Hier ein kleiner Einblick in das Ergebnis des internetlosen Wochenendes. Statt mich stundenlang im www aufzuhalten, habe ich mich auf den einschlägig bekannten Trödelmärkten Berlins rumgedrückt. Arkonaplatz, Mauerpark und eine namenlose Schrottansammlung in Kreuzberg fielen mir dabei zum Opfer. Nach kräftigem Gefeilsche schleppte ich als Ausbeute eine schicke DDR-Kommode, einen weiteren überaus bequemen Polstersessel sowie eine grandiose Leselampe mit nach Hause. Nun sitze ich überglücklich in meinem neuen Retroheim, welches einen schönen Ausgleich zur eher in sterilem Weiß gehaltenenen Hamburg-Residenz darstellt. Yeah!
Der Fotograf ist „in Town“ und tobt sich gleich mal an den Berliner Bahnhöfen aus. Dies sollte er allerdings nicht übertreiben, denn heute wird fleißig Kartons, Trödel- und Ikea-Möbiliar in den neuen Wohnsitz geschleppt. Mit Internet-Connection ist es leider auch noch schlecht bestellt, das Wochenende auf LaLila.de könnte also ein ruhiges werden. Spätestens am Montag bin ich aber wieder zurück! So und nun die Preisfrage: Welchen Bahnhof haben wir denn hier?
Gestern Abend eröffnete der nagelneue styleserver shop in der Oderbergerstraße 49 seine Pforten für alle Modefans, die bisher auf dem „Online Pendant“ ihr Geld gelassen hatten. Bei musikalischer Untermalung und alkoholischen Getränken plauschte ich mit Camilla, Mary, Eva und Uli und liebäugelte mit dem ein oder anderen Schmuckstück von Designern wie Esther Perbandt, Minimarket, Realitystudio oder Bo van Melskens. Hier ein kleiner Rundblick inklusive Camillas und meinem Kleid des Abends – ein Traum aus mittelblauer Seide…
Es ist immer gut, über Dinge zu reden. So wie beispielsweise gestern in einem Gespräch über neue und alte Berliner Clubs, als ich mal wieder von diesem wahnsinns Bildband erzählte, den ich vor Jahren mal in den Händen gehalten hatte und seitdem weder den weißen, krokoartigen Einband noch den Inhalt vergessen bzw. wiederfinden konnte. Gestern Abend nun bekam ich den entscheidenden Hinweis: Die Gestalten Verlag ist das Stichwort. Und siehe da, nach kurzer Suche habe ich es endlich wieder vor Augen: Temporary Spaces, Fotografien von Berliner Clubs, die Martin Eberle während eines Zeitraums von zehn Jahren gesammelt hat. Wir sehen leere, nackte Gebäude – nüchterne Schauplätze für unzählige, unvergessene elektronische Veranstaltungen, die mich förmlich in den Allerwertesten beißen lassen über die Tatsache, dass ich altersbedingt keinen dieser vermutlich unwiederbringlichen, flüchtigen Momente miterleben konnte. Aber zumindest kann man sich „hineinträumen“ und allen Liebhabern von technoiden Gebäuden empfehle ich deswegen wärmstens, sich dieses Sammlerstück zuzulegen – erhältlich nur noch direkt beim Gestalten Verlag.
Und zwar wegen der Blogging-Armut, die ich derzeit an den Tag lege. Zu meiner Entschuldigung sei gesagt, dass ich derzeit einen ganz harten Internet-Entzug durchmache, was leider auch noch den November so bleiben wird. Ich versuche zwar immer abends irgendwo ans W-Lan ranzukommen, aber meistens machen mir die Öffnungszeiten der entsprechenden Etablissements einen Strich durch die Rechnung. So versuche ich immer kurz vor 20:00 Uhr noch ein Post rauszuhauen – wenn sich dabei kleine Fehlerchen einschleichen sollten, bitte ich aufrichtig um Vergebung. Wie ihr seht, bin ich mit der Situation auch so gar nicht zufrieden – aber das wird sich bald wieder ändern, so dass das Latenight-Blogging wieder voll aufleben kann. Also, bitte habt ein wenig Geduld, bald geht es hier wieder rund!
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